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| arnulf rainer, "blind und stumm" |
es wäre naiv zu glauben, dass du nicht fehlst, dass ich nicht bereue, was ich getan habe. ich habe keine entscheidung getroffen, ich bin weggelaufen. und es gibt sie immer noch, die nächte in denen ich deinen duft in einem gestohlenem stück stoff suche. tränen haben es grau gefärbt. implosion, wenn ich begreife, dass es kein zurück gibt. das weder das eine noch das andere falsch sein kann. es wäre naiv zu glauben, dass ich dich zurückgelassen hätte. du bist immer noch da. so sehr, dass es schmerzt.
aber ich werde es sagen, bis ich es glaube:
bye bye
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also ist alles, was man tut, entscheidungstrefferei. - es koennte einen wahnsinnig machen.
AntwortenLöschendie dinge bleiben lange danach noch analog und existent. sie wollen einen nicht erinnern. und wenn das licht aus ist, dann stolpert man darüber oder stößt sich den fuß. sie bleiben einfach existent - diese dinge - selbst wenn sie weg zu sein scheinen. irgendwann werden sie weggeräumt. von jemandem, der sich permanent daran den fuß gestoßen hat. irgendwann.
AntwortenLöschenIch kenn deine Geschichte nicht aber viele deiner Worte berühren mich, als wären sie teil der meinen.Du erinnerst mich an jemand. Zufällige resonanz, aber für mich das Klopfzeichen einer verschütteten Beziehung.
AntwortenLöschenein WOW zu deinen texten, wundervoll!
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